VMware 6.7 ist mit aktualisierten Images und Installationsmedien veröffentlicht. Wir informieren über die neuen Features.


Autor

Patrick Gleißner
Leiter System Services NOWIS

Die gute Nachricht für Nutzer von VMware: Aktuell steht VMware 6.7 mit aktualisierten Images und Installationsmedien zum Download bereit. Wir sagen Ihnen, was es Neues gibt, und versorgen Sie am Ende des Artikels mit allen relevanten Links.

Was ist neu?

Anders als bei vielen anderen Herstellern kommt es in diesem Fall auch ohne einen Wechsel der Major-Nummer zu erstaunlich großen Änderungen. So ist der Sprung von VMware 6.x auf 6.7 zwar numerisch klein, aber dennoch mit vielen spannenden neuen Features verbunden:

  • Der „Plattform-Controller“ des vCenters benötigt 66% weniger Arbeitsspeicher und lässt dabei DRS-Operationen bis zu 3x schneller ausführen.
  • ESX-Server können mit einem einzelnen Neustart (Single Reboot) von Versionen < 6.x auf das neue Release angehoben werden.
  • Mit der „vSphere Quick Boot“-Technik lassen sich Server neu starten, ohne dass der Hardwareserver einen vollständigen und zeitaufwendigen Startvorgang durchführen muss. Dies führt zu kürzeren Zeitfenstern, in denen der Server nicht zur Verfügung steht.
  • Der neue vCenter Client setzt nahezu vollständig auf HTML5 statt Adobe Flash. Er stellt so ein ansprechendes und modernes Interface für Administratoren bereit. User-Experience und Look&Feel bleiben dabei stets gleich – unabhängig davon, ob das Interface via Tablet, Phone, MacOS oder Windows bedient wird. Zusätzlich lassen sich weitere Funktionen, wie z.B. NSX, vSAN, VUM und andere Third-Party-Komponenten, bequem aus einer Oberfläche heraus bedienen.
  • Der „hybrid linked mode“ ermöglicht einen Mischbetrieb von On-Premise mit z.B. VMware Cloud on AWS (Amazon Web Services) – auch wenn beide Installationen unterschiedliche Versionen aufweisen. So soll vermieden werden, dass die Cloud-Infrastruktur einen Updatezwang auf lokale Installationen weitergibt.
  • Dank „Cross-Cloud Migration“ in „cold“ und „hot“ können virtuelle Server „live“ oder abgeschaltet von einer On-Premise-Installation zu einer Cloud portiert werden. 
  • EVC (Enhanced vMotion Compatibility) sorgt dafür, dass virtuelle Server auf unterschiedlichen Generationen von Hardware-Prozessoren laufen können.

Weitere Neuerungen sind „Trusted Plattform Module (TPM)“, die Verschlüsselung von VMs, eine verbesserte virtuelle Bereitstellung von NVIDIA Grafikkarten sowie Optimierungen von Speicheranbindungen.

Sind Sie neugierig geworden?

Oder denken Sie über einen Wechsel bzw. ein Upgrade Ihrer Umgebung nach? Dann sprechen Sie uns an: NOWIS unterstützt Sie gern und in jeder Hinsicht beim Betrieb oder der Weiterentwicklung Ihrer Cloud!

Ihr direkter Ansprechpartner

Sven Kreikenbohm
Vertrieb
Sven Kreikenbohm NOWIS
Telefon:
(0441) 3907-298

Noch mehr Details, die Release Notes und Download-Links finden Sie direkt auf den Seiten von VMware:


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