Vom Fernmeldewesen zur IT von heute


Autor

Barbara Buj
Produktmanagement NOWIS

Nein, bei „Society“ geht es ausnahmsweise weder um die Gesellschaft als solche noch um „Social Media“: Der deutsche Begriff für den „World Information Society Day“ ist nämlich ganz einfach und etwas altmodisch: Weltfernmeldetag. Dieser wurde 1967 durch die Internationale Fernmeldeunion ausgerufen, ist von der UNO als internationaler Gedenktag anerkannt und findet deshalb jährlich am 17. Mai statt.

Fernmeldewesen – was war das noch gleich?

Der Begriff „Fernmeldewesen“ wird heute nur noch selten verwendet. Er steht schlicht für jegliche Art von Informationsaustausch über eine bestimmte Distanz hinweg – gemeint ist also: Telekommunikation! Heute denken wir in diesem Zusammenhang vor allem an Kommunikation über mobile Tele-Medien wie das Smartphone, an E-Mails, soziale Netzwerke und das Internet im Allgemeinen. Und auch dessen Anfänge liegen schon einige Zeit zurück…

Der Beginn der modernen IT… Vom Arpanet bis zur Cloud

Der Vorreiter des heutigen Internets ist das Arpanet (Advanced Research Projects Agency Network): Der Leiter der ARPA, dem Vorgänger der heutigen NASA, hatte schon 1969, also vor fast 50 Jahren, die Idee, die Computer, die er für seine Arbeit braucht, miteinander zu vernetzen. Damit war das Arpanet geboren, das weltweit erste Computernetz. Während in der Entwicklungsphase und Anfangszeit zunächst neben der militärischen Verwendung insbesondere Universitäten vernetzt waren, öffnete sich das World Wide Web – auch zur kommerziellen Nutzung – am 06. August 1991, vor nunmehr 27 Jahren. Bis zum Jahr 1988 umfasste das Internet etwa 60.000 vernetzte Computer. Laut Prognosen werden im Jahr 2020 auf der ganzen Welt rund 50 Milliarden Computer vernetzt sein.

Schon diese wenigen Fakten zeigen die rasante Entwicklung der Telekommunikation und des Datenaustauschs. Man führe sich auch einmal die folgende Zahl vor Augen: Im Jahr 2016 wurden 625,8 Milliarden E-Mails verschickt – allein in Deutschland! Die erste E-Mail mit Gebrauch des @-Zeichens erreichte im Jahr 1971 ihren Empfänger, also rund 45 Jahre zuvor. 

Doch wohin führen diese Entwicklungen uns, und wohin mit den ganzen Daten und Informationen? Wie kann jeder Einzelne seinen Informationsaustausch weiter optimieren? Diese Fragen hat man sich sicherlich auch schon vor 23 Jahren gestellt, als von der GMD (dem heutigen Fraunhofer FIT) das erste Cloud-System vorgestellt wurde: Mit dem BSCW (Basic Support for Cooperative Work) konnte man webbasierte Dokumente in Ordner hochladen und diese mit anderen teilen – eine klassische „Cloud“.

Heute nutzt etwa jeder fünfte Deutsche im Alter zwischen 16 und 74 Jahren Cloud-Dienste, um dort Dateien zu speichern und zu teilen. Laut einer Studie, die NOWIS gemeinsam mit einem unabhängigen Beratungsunternehmen im Jahr 2017 durchgeführt hat, sind es bei den mittelständischen Unternehmen in Deutschland bereits knapp 40%, die Cloud-Services einsetzen, Tendenz steigend. So rechnet Forrester Research mit einem weltweiten Wachstum im gesamten Cloud-Markt von 22% (Quelle: Forrester Research über Computerwoche, 2017).

Versuchen wir uns doch umgekehrt heute, am World Information Society Day, einmal vorzustellen, wie unser (Arbeits-)Alltag ohne all diese Entwicklungen aussehen würde… Diese Ruhe! Weniger Stress! Aber auch… ganz schön unpraktisch, oder? Wenn es Ihnen genauso schwerfällt wie mir und Sie lieber weiterhin von diesen Fortschritten profitieren möchten, erfahren Sie hier zum Beispiel alles, was Sie auf dem Weg in die Cloud wissen sollten:

Oder machen Sie doch gleich einmal den NOWIS-Check „Ready for Cloud“ und erfahren Sie, ob Ihre IT bereit ist für eine Migration in die Cloud. Dann sind Sie zumindest auf die nahe Zukunft in Sachen „Fernmeldewesen“ gut vorbereitet!

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